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Tanzen wirkt als wahres Gehirntraining und macht geistig fit

Eine Studie der Universität Bochum zur Gesundheit von Senioren

Tanzen hält fit und wirkt als wahres Gehirntraining, was schon länger bekannt ist. Aber wie effektiv hilft es beispielsweise älteren Menschen? Genau das haben jetzt Bochumer Forscher getestet – mit verblüffendem Ergebnis: Übten die betagten Probanden nur einmal pro Woche ein speziell für ältere Leute entwickeltes Tanzprogramm, verbesserte dies ihre geistige Fitness und steigerte ihre Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit.

Lesen Sie den gesamte Artikel im Wissenportal von Neuronalfit

Und hier noch ein visueller Beitrag auf Focus Online zur Inspiration: Tanzender Senior stielt Strassenmusiker die Show 

 

Tanzen sollte vom Hausarzt verschrieben werden

Eine Zusammenfassung der vielfältigen Nutzen des Tanzens

Tanzen ist eine ganzheitlichen Körperaktivität, bei der du ganz schön ins Schwitzen kommst. Deine Gesundheit wird es dir danken, wenn du regelmäßig tanzt, denn dieser Sport wirkt sich auf viele Bereiche deines Körpers aus:

Muskeln

Durch die Bewegung verbessert sich die Funktion deiner Muskelzellen. Deine Koordinationsfähigkeit wird gefördert. Verspannungen lösen sich und treten seltener auf. Zudem können deine Muskeln bei Belastung besser und schneller reagieren.

 

Stützapparat

Sehnen und Bänder werden durch die rhythmische Bewegung kräftiger durchblutet. So kannst du deine Gelenke besser schützen. Aber auch diese profitieren vom Tanzen. Deine Beweglichkeit wird erhalten und sogar verbessert.

 

Wirbelsäule

Tanzen ist eine Sportart, bei der es auf die richtige, aufrechte Haltung ankommt. Das erhöht die Beweglichkeit deiner Wirbelsäule. Du wirst feststellen, dass du dich allgemein aufrechter halten wirst. So beugst du Bandscheibenvorfällen vor.

 

Organe

Die Bewegung sorgt dafür, dass dein Herz leistungsfähiger wird. Deine Durchblutung verbessert sich. Die gesteigerte Sauerstoffversorgung sorgt für eine bessere Funktion deiner Lunge, verbrauchte Luft wird schneller ausgeschieden.

 

Immunsystem

Tanzen erhöht die Anzahl der Killerzellen deines Immunsystems. Damit kann dein Körper Infekte schneller abwehren: Du wirst nicht mehr so schnell krank werden.

 

Fettverbrennung

Durch das rasche Tempo einiger Tänze (Disco-Fox, Jive) verändern sich deine Enzyme. Es bilden sich viel mehr Enzyme, die Fett verbrennen. So wirst du auf Dauer eventuell vorhandenes Hüftgold los – und die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass sich neuer „Speck“ ansammeln kann.

 

Gedächtnissteigerung

Dein Gehirn wird, wie bei jedem Ausdauertraining, besser durchblutet. So wirst du wach, leistungsfähig und kannst dir viel mehr merken. Im Laufe deines Lebens lässt normalerweise die Verknüpfung der Nervenzellen untereinander nach – das so genannte neuronale Netz wird abgebaut. Tanzen verbessert die Verknüpfung deiner Gehirnzellen untereinander. Die koordinierten und rhythmischen Bewegungen erhalten so dein Gehirn jung. Es ist sogar möglich, dass sich verkümmerte Bereiche des Gehirns wieder regenerieren. Nachgewiesen ist, dass Tanzen das Lernvermögen und das Gedächtnis verbessert.

 

Hormone

Durch die Bewegungen steigt die Serotoninproduktion. Das macht dich glücklich und kreativ. Darüber hinaus wird auch das Kreativitätshormon ACTH vermehrt produziert. Dadurch entspannt sich dein Körper, dein Geist aber wird hoch leistungsfähig. TänzerInnen sind überdies Menschen, die Probleme kreativer lösen als andere – sie sind es gewohnt, auch die rechte, kreative Gehirnhälfte mit einzusetzen.

 

Endorphine

Das Tanztempo sorgt dafür, dass nach einigen Übungsstunden Endorphine freigesetzt werden. Das sind körpereigene Stoffe, deren Wirkung mit Drogen vergleichbar ist. Allerdings sind sie viel harmloser. Sie sorgen „nur“ dafür, dass du dich entspannst, glücklich und zufrieden fühlst.

Tanzen als Medizin: Mit Schwung gegen Altersbeschwerden

Portrait einer Tanzgruppe der besonderen Art

Gut für die Kondition, für Psyche und Gedächtnis: Tanzen kann, vor allem für ältere Menschen, mehr sein als nur ein Ausdruck von Lebensfreude.

Zum vollständigen Artikel der Deutschen Ärztezeitung

Weiterführende Informationen zur Tanzgruppe ArtRose

Tanzen ist der gesündeste Sport

Tanz stimuliert den Körper als Ganzes, aktiviert das Gehirn, macht Menschen glücklich und schafft sozialen Zusammenhalt.

Man kann es nicht oft genug sagen. Der Tanz hat positive Auswirkungen auf den Körper, das Gehirn, die Stimmung und das soziale Verhalten. Diese Aktivität, die Kinder zum aufblühen bringt, Paare bindet und Rentner verjüngt, ist für Männer vorteilhafter als jeder andere Sport, sagt die Neurobiologin Lucy Vincent in Make your brain dance!

Zum vollständigen Artikel in der fränzösischen Zeitschrift Le temps

Wenn Kinder tanzen

Ein spannender Beitrag über den Nutzen von Tanzen bei Kindern

Tanzen hat einen positive Einfluss auf die körperliche, geistige, emotionale und soziale Entwicklung von Kindern. Die Fähigkeit zu tanzen ist bereits vorhanden, bevor Kinder sprechen können. Kinder bewegen sich auf eine angeborene Weise: Bewegung dient dazu, Gedanken oder Gefühle auszudrücken. Wenn ihre Bewegungen strukturiert und bewusst ausgeführt werden, wird es zum Tanz. Wenn du Kinder hast, fragst du dich vielleicht, wie du ihre unerschöpfliche Energie am besten kanalisieren kannst. Für Mädchen und Jungen jeden Alters ist der Tanz eine ausgezeichnete Alternative zum Teamsport.

Zum französischen Originalartikel auf Partenaire de danse

Takt für Takt gesünder

Tanzen macht glücklich, fit und ist ein gutes Mittel gegen Altersbeschwerden und Fettpölsterchen. Und alle können es lernen!

Wer tanzt, trainiert Körper, Geist und tut seiner Seele Gutes. Andrea Schärli, Dozentin und Fachleiterin Tanz des Instituts für Sportwissenschaft in Bern: «Tanzen ist eine der effektivsten und gesündesten Sportarten überhaupt. Verglichen mit beispielsweise Joggen, Radfahren oder Krafttraining hat Tanzen den Vorteil, dass es körperliche Aktivität mit kognitiven Herausforderungen und sozialen Komponenten vereint.»

Ingrid Peter (73) kreist geschmeidig ihre Hüfte zum Aufwärmlied «079» von Lo & Leduc. Dann kubanische Salsamusik. Schnelle Schritte, Drehungen und Hüpfen. Alles in roten Absatzschuhen. «Nach dieser Stunde bin ich pflotschnass. Ich tobe mich aus und tanke gleichzeitig neue Energie», sagt die Rentnerin aus Bolligen (BE). Jeden Mittwochabend besucht sie einen Salsakurs nur für Frauen in der Berner Tanzschule Muevete.

 

Hier können Sie den vollständigen Artikel im Drogistenstern downloaden.

Das könnte Sie auch Interessieren: Senioren Tanz Bern - ein interdisziplinäres Projekt

Tanzstunden müsste es auf Rezept geben

Interview mit den Neurowissenschaftlern Julia F. Christensen und Dong-Seon Chang

Sich zu Rhythmen zu bewegen macht nicht nur Freude, sondern trägt immens zu unserer Gesundheit bei. Zwei Neurowissenschaftler erklären, warum man unbedingt öfter das Tanzbein schwingen sollte.

Lesen Sie den vollständigen Aritkel in der Frankfurter Allgemeine

Hier geht es direkt zum Beststeller von Julia F. Christensen und Dong-Seon Chang: Tanzen ist die beste Medizin - Warum es uns gesünder, klüger und glücklicher macht

Oder Sie lassen sich durch das Interview mit Julia F. Christensen insprieren 

 

Sophie tanzt. Und tanzt. Und tanzt.

Tanzen als Lebeneselexier

Eine Tanzstudentin sitzt nach schwerer Erkrankung im Rollstuhl. Doch aufzugeben kommt für Sophie Hauenherm nicht in Frage. Jetzt hat die 18-Jährige ihre Bachelorprüfung an der Palucca-Hochschule abgelegt.

Als sich die 18-jährige bei ihrer Abschlussprüfung verbeugt, muss sie dabei sitzen bleiben – im Rollstuhl. Das Publikum ist wie gebannt. Dem bewegenden Auftritt folgt ein Moment der Stille. Dann Standing Ovations.

 

Lesen Sie den vollständigen Arikel der Deutschen Ärztezeitung und im Spiegel Online

 

Das könnte Sie auch interessieren: Sophie Hauenherm im Kölner Treff auf WDR (Video)

Die Heilkraft des Grooves

Warum das Tanzen in vielen Kulturen der Welt tief verankert ist

Der Mensch ist ein Tänzer. Doch warum nur? Forscher beginnen, das rauschhafte Verhalten zu enträtseln. Experimente zeigen: Die rhythmische Bewegung zu Musik verführt und verbindet – und kann sogar Kranken heilen. Es ist ein Fest für den Körper, eine Ode an die Gemeinschaft und die Ästhetik, getanzter Sex und Leidenschaft pur.

Zum Originaltext auf Spiegel Online

Dank Tanz weniger Stürze

Eine Untersuchung durch Studenten der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Bewegung und Tanz können gerade bei Patienten mit eingeschränkter Mobilität das Sturzrisiko senken. Diese Annahme haben drei Studentinnen der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW in der Praxis überprüft.

 

Lesen Sie den vollständigen Presseartikel im Freiämter

Ich kann meinen Herzschlag spüren

Tanzen verbessert die Selbstwahrnehmung und erhöht die Präsenz im eigenen Körper

Interozeption ist der Prozess der Wahrnehmung von Signalen des Köpers, einschließlich Herzfrequenz (HR) und Magensignale und wird als ein Mechanismus beschrieben, der entscheidend an der Schaffung von Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein beteiligt ist.

Die Aufgabe der Herzschlagwahrnehmung ist ein Werkzeug zur Messung der interozeptiven Genauigkeit (IAcc) von Menschen. IAcc korreliert positiv mit Messungen des Selbstbewusstseins und mit Attributen wie emotionaler Sensibilität, Empathie, prosozialem Verhalten und effizienter Entscheidungsfindung. Die interozeptive Genauigkeit ist in der Allgemeinbevölkerung auf einem moderaten Niveau, und Versuche, Gruppen von Menschen zu identifizieren, die aufgrund ihrer spezifischen Ausbildung (z.B. Yoga, Meditation) einen höheren IAcc aufweisen könnten, waren nicht erfolgreich. Eine aktuelle Studie mit Musikern deutet jedoch darauf hin, dass die in der Kunst ausgebildeten Personen einen hohen IAcc-Wert aufweisen könnten. In dieser Studie wurde der IAcc an 20 professionellen Tänzern und 20 weiblichen Kontrollpersonen anhand der Herzschlagwahrnehmung getestet. Tänzer hatten einen höheren IAcc, und dieser Effekt war unabhängig von ihren niedrigeren Herzfrequenzen (ein Proxy-Mass für körperliche Fitness), ihrer Zählfähigkeit und ihrem Wissen über Herfreuquenzen. Eine zusätzliche Analyse zwischen den Gruppen nach einem Median-Split in der Tänzergruppe (basierend auf jahrelanger Tanzerfahrung) ergab, dass sich die IAcc-Werte der Juniortänzer von der Kontrollegruppe unterschied und die IAcc der Seniortänzer höher war als die der Juniortänzer und der Kontrolle. Die Dauer der Tanzerfahrung korreliert also positiv mit IAcc. Demgegenüber wurden keine Korrelationen zwischen IAcc und Fragebogen-Messungen von Empathie, emotionaler Erfahrung und Alexithymie gefunden. Diese Ergebnisse werden im Kontext aktueller Theorien des Abfangens und der Emotion diskutiert, die die Merkmale des Kunsttrainings hervorheben, die mit IAcc in Verbindung gebracht werden könnten.

 

Zur Studie von Julia F. Christensen (kostenlose Anmeldung auf Researchgate erforderlich)

Tanz der Neuronen

Wenn tanzen klüger macht

Tanze mit deinem Kortex. Welche Auswirkungen hat das Tanzen auf unsere Intelligenz und gibt es einen Unterschied zwischen professionellem Wettbewerbstanzen und freiem Improviationstanz?

Seit Jahrhunderten wird über den gesundheitlichen Nutzen des Tanzes in Fachbücher geschrieben, meist als körperliche Betätigung. In jüngster Zeit haben wir eine umfangreichere Forschungsbewegung über die gesundheitlichen Vorteile des Tanzes gesehen, wie z.B. den Abbau von Stress und die Erhöhung des Serotoninspiegels, mit einem Fokus auf das allgemeine Wohlbefinden des Einzelnen. Schließlich wurde ein weiterer, eher unerwarteter Nutzen untersucht, der die Leser dieses Beitrags begeistern dürfte: Tanzen macht uns oft intelligenter.

 

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf dem Blog von Tango Kiosk

Not all about sex?

Neuronale und bio-behaviorale Funktionen des menschlichen Tanzes

Tanzen bewegt und viele empfinden eine natürliche Freude beim Tanz. Diese Studie beschäftigt sich mit der Hypothese, dass Tanzen bemerkenswerte neurobiologische Effekte auf den Körper hat, welche weit über einen kurzfristigen Stimmungsanstieg und einen gesteigerten Sinn für Ästhetik hinausgehen.

Ein integrativer Überblick über die neurowissenschaftlichen Erkenntnisse und Ergebnisse aus der Verhaltensforschung schafft Klarheit bezüglich der Auswirkungen des Tanzes auf den Menschen, unabhängig des kulturellen Hintergrundes. Im ersten Teil wird die zentrale Bedeutung des Tanzes für das menschliche Leben auf dem Hintergrund der Archäologie, der vergleichenden Psychologie, der Entwicklungspsychologie und der interkulturellen Psychologie dargelegt. Im zweiten Teil werden die empirischen Evidenzen für sechs neuronale und bio-behaviorale Funktionen des Tanzes überprüft: (1) Aufmerksamkeitsfokus, (2) grundlegende emotionale Erfahrungen, (3) Bilder, (4) Kommunikation, (5) Selbstintimation und (6) sozialer Zusammenhalt.
Auf dieser Basis werden unterschiedlichen Sichtweisen über die Funktion des Tanzes für den Menschen diskutiert: (1) Tanz ist reines Vergnügen, (2) beim Tanzen geht es nur um Sex, (3) Tanzen dient ausschliesslich dem Stimmungsmanagement und erhöht das subjektive Wohlbefinden, und (4) Tanz ist nur Experten vorbehalten. Als junges Forschungsfeld sind die Beweise immer noch lückenhaft nicht vollständig schlüssig. Dieser Überblick zielt darauf ab, einen Schritt in Richtung einer Systematisierung eines neuen Forschungsfeldes zu machen: einer neuro- und bio-behavioralen Wissenschaft des Tanzes.

 

Dieser Artikel wird TVS-Mitgliedern auf Anfrage kostenlos zur Verfügung gestellt. 

Tanzen gegen Ticks

Die bewegende Geschichte eines Jungen mit Tourette-Syndrom

Wenn Dominik tanzt, ist er in seiner Welt. Kein Gedanke an Krankheit oder peinliche Auffälligkeiten. Dass er ein Tourette-Syndrom hat, wussten lange Zeit nur wenige. Jetzt hat seine Mutter ein bewegendes Buch darüber geschrieben, wie er mit Ballett die Tics überwunden hat.

Lesen Sie den vollständigen Artikel der Deutschen Ärztezeitung

Move your arm like a swan

Ein Programm für Parkinson-Betroffene: Dance for PD®

Die körperlichen Symptome der Parkinson-Krankheit können sich wie eine Falle anfühlen. Langsamkeit der Bewegung, Steifheit, Gleichgewichtsverlust und Zittern machen Aktivitäten des täglichen Lebens schwierig bis unmöglich, und die Menschen werden isoliert, ihr Körper eine unvorhersehbare, unempfindliche Last.

Dance for PD®, eine Zusammenarbeit zwischen der Brooklyn Parkinson Group und der weltberühmten Mark Morris Dance Group, arbeitet daran, diese Belastung zu verringern. Das Programm arbeitet mit professionellen Tänzer in Tanzstudios zusammen, welche mit Parkinson- Betroffenen Strategien zur Erhöhung ihrer Bewegungsspielraumes und zur Verbesserung des Gleichgewichts entwickeln, indem sie ihren Körper kreativ und ausdrucksstark einsetzen.

Artikel wird TVS-Mitglieder auf Anfrage kostenlos zur Verfügung gestellt.

Mehr Informationen und Tanzkurse für Parkinson-Betroffene finden sie auf Parkinson bewegt

Tanzen statt Psychopharmaka?

Eine interessante Übersicht aktueller wissenschaftlichen Studien

Was wäre, wenn regelmäßiges Tanzen, welcher Stil auch immer, eine wirksame Therapie gegen Depressionen wäre? Zu diesem Ergebnis kommen mehrere wissenschaftliche Studien.

 

Die Ergebnisse im Überblick bei Partenaire de danse

Weitere Informationen zur Tanz- und Bewegungstherapie von der Universitätsklinik Zürich

Tango für Parkinson-Betroffene: Ein vielsprechender Weg

Eine Initiative der Klinik Lengg

Mehrere internationale Studien konnten zeigen, dass sich Tango-Tanzen nachweislich positiv bei Morbus Parkinson auswirkt: insbesondere auf Gleichgewicht, Beweglichkeit, Wahrnehmung, Denkvermögen und das Ermüdungssyndrom (Fatigue). Davon inspiriert bot das Zürcher RehaZentrum Lengg der Klinik Lengg im Juni 2016 einen Tango-Schnupperkurs an.

 

Zum Kursangebot der Klinik Lengg

Weitere Informationen und aktuelles Kursangebot auf Parkinson bewegt

Rock 'n' Fit

Tanzen hält den Geist fit

Wer regelmässig tanzt, senkt das Risiko, an Demenz zu erkranken. Das zeigen Forschungen aus den USA. Nicht zuletzt deshalb boomen Seniorentanzanlässe.

Zum vollständigen Artikel in der Coop Zeitung

Hier finden Sie Seniorentanzgruppen in ihrer Nähe: Seniorentanz Schweiz

Tanzheimer

Senioren schwingen das Tanzbein

Tanzen soll im Alter unmöglich sein. Von wegen! Das dachten sich drei ZHAW-Studentinnen die sechs Tanzstunden für Senioren organisierten. Sogar Teilnehmer mit Rollator konnten am Programm mitmachen. Ein Erfahrungsbericht.

Mehr Informationen zum Tanzheimer-Projekt auf der Webseite der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW

Bei Pro Senectute finden Sie Tanzangebote in ihrer Nähe (wählen Sie zunächst ihren Kanton und klicken dann auf Freizeitaktivitäten)

Tanz und Gehirn: Eine Rezension

Wie tanzen die Plastizität des Gehirns beeinflussen kann

Tanz ist eine universelle Form des menschlichen Ausdrucks, die eine reiche Quelle für wissenschaftliche Studien bietet. Der Tanz bietet eine einzigartige Gelegenheit, die Plastizität des Gehirns und seine Interaktion mit dem Verhalten zu untersuchen.

Mehrere Studien haben die Verhaltenskorrelate des Tanzes untersucht, aber über die Hirnbasis des Tanzes ist weniger bekannt. Studien zur Tanzbeobachtung deuten darauf hin, dass lang- und kurzfristiges Tanztraining die Gehirnaktivität in den Aktions- und Simulationsnetzwerken beeinflusst. Trotz methodischer Herausforderungen gibt es heute Ergebnisse zum Neuroimaging während des Tanzes und mehrere Gehirnregionen, welche beim Tanzen aktiv sind, wurden lokalisiert. Vorarbeiten aus unserem Labor deuten darauf hin, dass ein langfristiges Tanztraining sowohl die graue als auch die weisse Gehirnsubstanz verändert.
 
Die vorliegende Arbeit umfasst funktionelle Neurobildgebungsstudien zur Tanzbeobachtung und -performance sowie strukturelle Neurobildgebungsstudien von erfahrenen Tänzern. Um den laufenden Dialog zwischen Tanz und Wissenschaft zu fördern, werden zukünftige Richtungen der Tanz- und Gehirnforschung sowie deren Implikationen diskutiert. Die Erforschung der Neurowissenschaften des Tanzes wird zu einem besseren Verständnis der Gehirn-Verhaltensbeziehungen und der Plastizität des Gehirns bei Experten und Nicht-Experten führen und kann bei der Entwicklung tanzbasierter Therapieprogramme angewendet werden.

Zur vollständigen Studie: Annals of the New York Academy of Sciences

Tanzen fördert die Aufmerksamkeit

Wie das Tanzen unsere Wahrnehmung verändert

Daria Höhener, eine passionierte Tänzerin, erarbeitete im Rahmen ihrer Maturaarbeit am Gymnasium in Trogen ein Tanzprojekt und bestätigt mittels eines wissenschaftlich erprobten Konzentrationstest die These: „Tanzen fördert die Aufmerksamkeit bei Primarschülern, Kantonsschülern, jüngeren und älteren Erwachsenen“.

Tanzen ist Leben: Die Energie zum Tanzen ist unerschöpflich

Interview mit Gunter Kreuz , Musikkognitionsforscher an der Universität Oldenburg

Noch bevor die Menschen schreiben konnten, tanzten sie. Die Bewegung zur Musik verleiht Kraft und Selbstbewusstsein, sagt Gunter Kreutz von der Universität Oldenburg. Im Interview erklärt der Musikkognitionsforscher, warum Tanzen entspannt und wie es gegen Krankheiten hilft.

 

Lesen Sie das vollständige Interview mit dem Musikkognitionsforscher Gunter Kreuz auf Spiegel Online

Eine Stunde Tanz pro Woche hält Geist und Körper fit

Wie sich Aufmerksamkeit, Reaktion, Balance und Lebensstil in sechs Monaten verbessert

Tanzen hält fit, das konnten Forscher der Universität Bochum schon vor einiger Zeit nachweisen. Jetzt testeten sie eine spezielle für Senioren entwickeltes Tanzprogramm mit verblüffendem Ergebnis: Selbst zuvor inaktive Senioren konnten nach sechs Monaten Training nur einmal pro Woche für eine Stunde nicht zur ihre körperliche Fitness, sondern auch ihre Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit, erheblich steigern.

 

Lesen sie den gesamten Artikel aus dem Pressespiegel der Ruhr Universität Bochum

 

Zum englischen Foschungsartikel auf Frontiers in Aging Neuroscience 

Tanzen macht Schule: Die Rolle des Tanzes im Bildungsprozess

Neue Horizonte im Bildungssystem

Diese Studie soll ermutigen den im schulischen Kontext üblichen methodischen Ansatz zu überprüfen, da er kognitive Prozesse überbetont und die für die Persönlichkeitsentwicklung äusserst wertvollen körperlich-spielerisch-kreativen Erfahrungen vernachlässigt.

Keine andere Aktivität hat einen vergleichbaren Einfluss auf Körper, Geist und Emotionen wie das Tanzen. Mehr denn jede andere Ausdrucksform, kann das Tanzen Kinder helfen ihren Körper zu bewohnen und ungenutzte Potentiale zu entfalten.

 

Hier können Sie die Studie Marzia Candela downloaden: The role of Dancing in the educational process

Der Volkstanz als Prozess des Interkulturellen Lernens

Eine explorative Studie

Kann Tanzen einen Beitrag zum Erwerb von interkultureller Kompetenzen leisten und welche Bereiche umfasst er? Dieser Frage hat Tolga Candas Altinok seine Dissertation an der Deutschen Sporthochschule Köln gewindet.

Der einleitenden Frage geht die Annahme voraus, dass Tanzen ein geeignetes Medium ist, um die Kommunikationsfähigkeit zu fördern. Hier liegt ein entscheidender Unterschied zwischen Tanz und Sport: Sport betont vor allem den Gedanken des Wettkampfes, beim Tanzen steht hingegen der soziale Aspekt im Vordergrund. So kommen Studien zum Thema „interkulturelles Lernen“ zu folgender Stellungnahme: „Tanz ist ein Medium, das eine ganzheitliche Annäherung und Begegnung mit fremden Kulturen gestattet, da durch das Erleben und Aneignen der kulturspezifisch geprägten und kodifizierten Körperbewegungen und Tänze Begleitinformationen über die jeweilige Herkunftskultur und deren Gesellschaft vermittelt werden können. 

 

Zur Dissertation von Tolga Candas Altinok, eingereicht am Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung in Köln.

 

Unser Buchtipp zum Thema

Konzepte der Tanzkultur - Wissen und Wege der Tanzforschung von Margrit Bischof und Claudia Rosine, erschienen im Transcript Verlag, 2010

Abstract: Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Wissensbereichen liefern in diesem Studienbuch profunde Standortbestimmungen zu den Themen der Tanzforschung und illustrieren ihre Position anhand von Beispielen. Ein Leitfaden zu den Konzepten der Tanzkultur, der neue Wege zum Wissen eröffnet.

Tanz, Selbstvertrauen, Alter und Geschlecht

Warum es sich lohnt, früh mit dem Tanzen zu beginnen

Tanzvertrauen ist ein Masstab für das domänespezifische Selbstwertgefühl, das die subjektive Wahrnehmung einer Person betreffend ihrer Tanzfähigkeiten beschreibt. Diese Studie beschäftigt sich damit, wie sich das Selbstvertrauen von TänzerInnen in Abhängigkeit von Geschlecht und Altersgruppe verändert.

Über 13’000 Menschen sahen sich ein Video an und füllten dann eine Online-Umfrage aus. Die Ergebnisse zeigen auf, dass das Tanzvertrauen zwischen den Geschlechtern und Altersgruppe variiert, so dass Frauen im Allgemeinen ein höheres Maß an Tanzvertrauen haben als Männer, und das Tanzvertrauen ändert sich an signifikanten Punkten im Entwicklungszyklus. Frauen verfügen in der frühen Adoleszenz über ein hohes Selbstvertrauen beim Tanz, fallen jedoch nach dem 16. Lebensjahr deutlich ab. Im späten Teenager-Alter steigt das Selbstvertrauen wieder kontinuierlich an, bevor es sich in der Mitte des Lebens einpendelt. Es gibt einen signifikanten Rückgang des Tanzvertrauens bei Frauen, wenn sie ihre späten 50er Jahre erreichen.

Bei Männern beginnen die Selbstvertrauenswerte beim Tanzen niedrig und steigen dann während der späten Teenagerjahre und Anfang der 20er stetig an, bevor sie Mitte der 30er Jahre wieder abflachen. Es gibt eine signifikante Zunahme des Tanzverständnisses bei Männern, wenn sie Mitte 60 sind. Die Ergebnisse und die Verbindung zwischen Social Dance und Selbstwertgefühl werden im Rahmen von zwei theoretischen Modellen des Selbstwertgefühls diskutiert, dem "Reflected Appraisal Model" und dem "Competencies Model".

 

Die englische Studie wird TVS-Mitglieder auf Anfrage kostenlos zur Verfügung gestellt.

Use it or lose it: Tanzen macht dich schlauer

Eine wissenschaftliche Studie über den Einfluss des Tanzens auf die kognitive Leistungsfähigkeit

Die Wirksamkeit von Tanzen auf den Punkt gebracht. Richard Powers fasst aus verschiedenen Studien Erkenntnisse über die aussergewöhnliche, positive Wirkung auf die kognitive Leistungsfähigkeit durch Tanzen zusammen. Er kennt sich damit aus! Richard Powers unterrichtet seit über 40 Jahren an der Stanford University’s Dance Division “historic and contemporary social dance”. Lesen Sie weiter oder gehen Sie tanzen!

Bis anhin wurde dem Tanzen vor allem positive Effekte bei der Steigerung des körperlichen Wohlbefindens und ein sozialer Nutzen zugeschrieben. Seit einiger Zeit belegen nun Studien, dass Tanzen auch einen wesentlichen Einfluss auf die mentale Leistungsfähigkeit des Menschen hat. Ein Vergleich mit anderen kognitiven und körperlichen Aktivitäten belegt, dass Tanzen nicht nur einen sehr hohen Einfluss auf die Bildung von neuen Nervenbahnen im Gehirn hat und sogar Demenz-Erkrankungen vorbeugen kann, sondern auch schon bei Kindern die mentale Leistungsfähigkeit erhöht. Der Schlüssel liegt darin, dass Tanzen mehrere Funktionen des Gehirns – namentlich kinästhetische, rationale, musikalische und emotionale – gleichzeitig aktiviert. Der Tanzstil ist nicht relevant. Vielmehr ist die die Art und Intensivität der individuellen Beteiligung, beim Entstehen der Bewegung und in der Begegnung mit dem Tanzpartner ausschlaggebend. Und – je öfter wir tanzen und je früher wir mit dem Tanzen beginnen, desto grösser der Nutzen!

 

Lesen Sie den gesamten Arikel von Richard Powers: Use It or Lose It: Dancing Makes You Smarter, Longer

 

Wer sich im Detail mit der Thema "Freizeitaktivitäten und das Risiko von Demenz bei älteren Menschen" auseinandersetzten will kommt hier zur Originalstudie im New England Journal of Medicine.

Shall we dance?

Eine Studie über die Wirkungen des Tanzens auf das Wohlbefinden

Die positive Wirkung musikalischer Erfahrungen für Gesundheit und Wohlbefinden wurden bereits in vielen Studien aufgezeigt. Die empirische Arbeit konzentrierte sich auf musikalische Aktivitäten wie Hören und Singen, wobei die möglichen Auswirkungen des Tanzes vernachlässigt wurden. In der vorliegenden Studie haben 475 nicht-professionelle erwachsene Tänzer an einer Online-Umfrage teilgenommen, die darauf abzielte, die Vorteile des Tanzes zu untersuchen.

Die quantitative und qualitative Analyse ergab, dass das Tanzen in mehrfacher Hinsicht einen potenziell positiven Einfluss auf das Wohlbefinden hat. Es wurden positive Effekte auf physischer, sozialer und spiritueller Ebene festgestellt. Insbesondere wurde ein erhöhtes Selbstwertgefühl und eine Verbesserung von Bewältigungsstrategien in Konfliktsituationen festgestellt. Diese explorative Studie bildet einen Ausgangspunkt für ein besseres Verständnis der Auswirkungen von Amateurtänzen auf das allgemeine Wohlbefinden und liefert überzeugende Argumente, warum das Tanzen in die Agenda der öffentlichen Gesundheitsförderung aufgenommen werden sollte.

 

Zur englischen Publikation im Arts & Health Magazin

Zum deutschen Originaltext in der Dissertation von Cyntia Quiroga Muricia (Schrift B)

Gesundheitliche Aspekte des Tanzens

Vom Gefühl zur systematischen Forschung

Tanzen wird seit jeher mit der Förderung von Heilungsprozessen und Gesundheitspflege verbunden, aber erst in den letzten Jahren ist das Interesse an der systematischen Erforschung des gesundheitlichen Nutzens markant angestiegen.

Der Beitrag des Tanzes zur Steigerung von Gesundheit und Wohlbefinden kann aus zwei Perspektiven betrachtet werden. Einerseits kann der Tanz als Freizeitbeschäftigung mit potenziell gesundheitsförderndem Nutzen angesehen werden. Andererseits wird der Tanz im klinischen Kontext als eine unterstützende Therapie bei einer Vielzahl von körperlichen und geistigen Problemen eingesetzt. Diese Publikation von Cynthia Quiroga Muricia untersucht die verfügbaren Evidenzgrundlagen für die Zuordnung von spezifischen gesundheitlichen Vorteilen zum Tanz.

 

Publikation bei Oxford Schoolarship unter dem Titel Dance and health – exploring interactions and implications.

Die deutsche Fassung finden Sie in der Dissertation von Cynthia Quiroga Murcia (Schrift A).

 

Tango hat Einfluss auf Stress- und Sexualhormone

Hintergrundwissen zu einem im Jahr 2009 zum Weltkulturerbe erkorenen Tanzstils

Tango hebt nicht nur die Stimmung, sondern hat auch nachweislich Einfluss auf die Menge der Stress- und Sexualhormone im Körper. Das mit Stress assoziierte Hormon Cortisol nimmt beim Tango-Tanzen ab, dagegen schüttet der Körper beider Partner in erhöhtem Maß das Sexualhormon Testosteron aus.

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf Fokus Online oder gehen Sie direkt zur Publikation von Cynthia Quiroga Murcia, MSc im Journal of Music and Medicine:

Emotional and Neurohumoral Responses to Dancing Tango Argentino: The Effects of Music and Partner.

 

Das könnte Sie auch Interessieren: Tanzen - Subjektive und psychobiologische Wirkung, Dissertation von Cynthia Quiroga Murcia. 

Die psychobiologische Wirkung des Tanzens

Eine Studie zum Tango-Tanz

Welcher Einfluss haben Musik- und Partnerwahl auf den Hormonhaushalt des Körpers? Die vorliegende Studie untersucht die hormonellen Reaktionen des Körpers beim Tangotanz und die spezifischen Einflüsse von Musik- und Partnerwahl.

Die Auswertung der Daten von 22 Tänzern deuten darauf hin, dass Bewegung mit Musik und Partner positivere Auswirkungen hat auf emotionalen Zustand als Bewegung ohne Musik oder ohne Partner. Darüber hinaus wurden mit dem Vorhandensein von Musik Verringerungen der Cortisolkonzentrationen festgestellt, während Erhöhungen des Testosteronspiegels mit der Anwesenheit eines Partners verbunden waren. Die Studie belegt positive psychobiologische Reaktionen der TänzerInnen und trägt dazu bei, den unterschiedlichen Einfluss von Musik und Partnerwahl zu verstehen.

 

Zur englischen Publikation im Music and Medicine Journal oder zum deutschen Originaltext in der Doktorarbeit von Cynthia Quiroga Murcia (Schrift D)